Alteburg in Essen-Werden
Frühmittelalter
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Beschreibung
Größte und älteste Burganlage Essens: karolingische Ringwallanlage mit Mörtelmauer links der Ruhr in Heidhausen.
Steckbrief
- Anlagentyp
- Ringwall mit Vorburg
- Gemeinde / Gemarkung
- Essen-Heidhausen
- Landkreis
- kreisfreie Stadt Essen
- Land / Kanton
- Nordrhein-Westfalen
- Naturraum
- links der Ruhr
- Nutzungsphasen
- Eine Werdener Urkunde vom 1. Mai 801 nennt einen Burgbach – die Burg bestand also vor der Klostergründung 799; nach D. Hopp im 8. Jh. zur Wehranlage ausgebaut, Mörtel in der Hauptburg spricht für fränkische Bautätigkeit.
- Koordinaten
- 51.37556 N, 6.99722 E
Literatur
- Sigmar Zacharias: Die Alteburg in Essen-Werden. Essen 1984.
- Detlef Hopp: Neue Ausgrabungen auf der Alteburg in Essen-Werden. In: E.-B. Krause (Hrsg.): Ur-Geschichte im Ruhrgebiet. Gelsenkirchen 1992, S. 125–128.
- Detlef Hopp: Alteburg. In: D. Hopp, B. Khil, E. Schneider (Hrsg.): Burgenland Essen. Essen 2017, S. 18–21.
Weblinks
Weitere Angaben (8)
- Konstruktion
- Mörtelmauer
- Innenfläche
- 8 ha
- Gesamtfläche mit Umwehrung
- 12 ha
- Ausdehnung
- Hauptburg etwa 8 ha, Vorburg etwa 4 ha
- Datierungsgrundlage
- Schriftquellen, Ausgrabung
- Ausgrabungen
- 1921–1938 F. Körholz und E. Kahrs (Ruhrlandmuseum), Dokumentation weitgehend im Krieg verloren; jüngere Beobachtungen bei Baumaßnahmen, Fund 2017.
- Eingetragenes Kulturdenkmal
- ja
- Besuch / Zugänglichkeit
- Größtenteils nicht öffentlich zugänglich.
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © Geobasis NRW – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © Geobasis NRW, dl-de/zero-2-0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.