Bacherswall

Frühmittelalter, Hochmittelalter

Geländemodell wird geladen …

DGM über hillsha.de

 

Luftbild: © GeoBasis-DE/M-V

Beschreibung

Der Bacherswall bezeichnet eine ehemalige slawische Holzburg auf der Halbinsel Nonnenhof in der Lieps bei Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Diese Anlage wurde im 7. Jahrhundert angelegt und hatte den Charakter einer Fluchtburg. Die Blütezeit der Burg konnte anhand von Fundstücken in die zweite Hälfte des 8. Jahrhunderts gelegt werden. Der Name ist vermutlich auf Bacher – eine ältere Bezeichnung für ein junges männliches Wildschwein – zurückzuführen. In Kriegszeiten diente sie der um den See siedelnden Bevölkerung als Zufluchtstätte. Durch den Bau der Vierrademühle in Neubrandenburg wurde der Tollensesee samt Lieps um 1,5 bis 2,0 Meter angestaut. Dadurch wurden weite Teile der Anlage im 13. Jahrhundert überflutet. Die Gesamtgröße der Anlage betrug annähernd 10.000 m² wovon 9.200 m² unter dem heutigen Wasserspiegel liegen. (Text: Wikipedia, „Bacherswall“, CC BY-SA 4.0)

Steckbrief

Anlagentyp
Wallanlage (unbestimmt)
Land / Kanton
Mecklenburg-Vorpommern
Nutzungsphasen
Zeitstellung laut Artikel: 7. bis 9. Jahrhundert.
Koordinaten
53.45583 N, 13.15528 E

Literatur

  1. Akademie der Wissenschaften der DDR. Zentralinstitut für Alte Geschichte und Archäologie, Deutsche Akademie der Wissenschaften: Ausgrabungen und Funde. 1995
  2. Adolf Hollnagel: Der Bacherswall auf dem Nonnenhof im Kreis Neubrandenburg. In: Bodendenkmalpflege in Mecklenburg. Berlin: Verlag der Deutschen Wissenschaften, Band 1964 (1965), S. 253–264.

Weblinks

Quellen der Geodaten

  • Geländemodell: © GeoBasis-DE/M-V – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
  • Luftbild: © GeoBasis-DE/M-V, CC BY 4.0
  • Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.