Burg auf dem Ehinger Berg
Frühmittelalter
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Beschreibung
Die Burg auf dem Ehinger Berg ist eine karolingerzeitliche Wallburg auf einer Erhebung des Hesselbergs in der Gemeinde Ehingen im Landkreis Ansbach in Mittelfranken in Bayern. Der Ehinger Berg ist der mittlere Teil des Hesselberges, eines langgestreckten Höhenrückens, der Befestigungen ab der Urnenfelderkultur aufweist. An seiner höchsten Stelle umgeben Wälle eine rechteckige Anlage von 60 × 110 m Größe. Die ursprüngliche Wall-Graben-Anlage wurde laut den Funden auf der Grabensohle in der Karolingerzeit angelegt. Westlich der Hauptbefestigung verlaufen die verschliffenen Wälle einer Vorburg, die in ihrem Innenbereich stark durch Steinbrüche zerstört ist. Nach den Notizen einer 1913 durchgeführten Ausgrabung war ihr noch ein dreieckiges Vorwerk vorgesetzt. Diesem und dem Wall zwischen Haupt- und Vorburg waren westlich jeweils ein Graben vorgelagert. (Text: Wikipedia, „Burg auf dem Ehinger Berg“, CC BY-SA 4.0)
Steckbrief
- Anlagentyp
- Burgwall
- Land / Kanton
- Bayern
- Nutzungsphasen
- Zeitstellung laut Artikel: Karolingerzeit.
- Koordinaten
- 49.06891 N, 10.52594 E
Literatur
- Edgar Weinlich: Der Hesselberg in nachrömischer Zeit. In: Thomas Greif (Hrsg.): Der Hesselberg: Eine Kulturgeschichte. Schrenk, Gunzenhausen 2011, S. 46–57.
- Arthur Berger: Der Hesselberg. Funde und Ausgrabungen bis 1985 (Materialhefte zur bayerischen Vorgeschichte Reihe A Band 66). Lassleben, Kallmünz 1994, bes. S. 71–81.
- Kurt Böhner: Das Hesselbergland von der Römerzeit bis ins Mittelalter. In: Frank Baumeister (Hrsg.): Hesselbergland. Land und Leute in Ehingen, Dambach und Lentersheim (= Fränkische Geschichte 5). Gunzenhausen 1991, S. 27–106 hier S. 66–70.
- Fritz-Rudolf Hermann: Eine Notgrabung am Wall auf der Kuppe des Hesselberges (Ehinger Berg) im Jahre 1972. In: Bayerische Vorgeschichtsblätter. Band 39, 1974, S. 55–65.
- Friedrich Hertlein/Paul Reinecke: Die Grabungen auf dem Hesselberg in Wassertrüdingen im Spätsommer 1907. In: Jahresbericht des Historischen Vereins für Mittelfranken. Band 55, 1908, S. 79–104.
Weblinks
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © Bayerische Vermessungsverwaltung – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © Bayerische Vermessungsverwaltung, CC BY 4.0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.