Burgwall Gädebehn
Frühmittelalter, Hochmittelalter
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Beschreibung
Der Burgwall von Gädebehn, einem Ortsteil der Gemeinde Knorrendorf im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte befindet sich etwa 600 Meter südlich des ehemaligen Gutshauses im Verlandungsgebiet des Gädebehner Sees. Der slawische Burgwall als ursprüngliche Inselburg im stark verlandeten Niederungsgebiet am Ostufer des Sees hat einen Durchmesser von nur fünfzig Metern, ist maximal 1,50 Meter hoch und besitzt eine allseitige Böschung. Im Volksmund wird die Burg auch als „Seewall“ oder „Werder“ bezeichnet. Die Burg gehört zu den kleinsten slawischen Wehranlagen in der Gegend. Keramikscherben wurden hier schon geborgen. Sie stammen aus der jungslawischen Zeit des 11. bis 12. Jahrhunderts. Möglicherweise lebte hier ein lokaler slawischer Adliger. In der Burg fanden maximal fünf bis zehn Holzbauten (Häuser, Brunnen usw.) Platz. Erdwälle sind keine mehr sichtbar. (Text: Wikipedia, „Burgwall Gädebehn“, CC BY-SA 4.0)
Steckbrief
- Anlagentyp
- Burgwall
- Land / Kanton
- Mecklenburg-Vorpommern
- Nutzungsphasen
- Zeitstellung laut Artikel: 10. bis 12. Jahrhundert.
- Koordinaten
- 53.61306 N, 13.08750 E
Literatur
- Uwe Schwarz: Die niederadligen Befestigungen des 13. bis 16. Jahrhunderts im Bezirk Neubrandenburg. Berlin 1987
Weblinks
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © GeoBasis-DE/M-V – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © GeoBasis-DE/M-V, CC BY 4.0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.