Burgwall Glienke
Frühmittelalter
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Beschreibung
Der Burgwall von Glienke ist ein abgegangener slawischer Burgwall, der sich südwestlich des Ortes Glienke am Rande der Datzeniederung im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte befand. Seit 1969 war die Stelle als slawischer Siedlungsplatz bereits bekannt, jedoch kamen durch den Bau der Bundesautobahn 20 die Reste einer ganzen Burganlage zutage. Da der Burgstall vollständig im Bereich der nördlichen Auf- und Abfahrschleife der Anschlussstelle Neubrandenburg-Ost liegt, konnte das Gebiet auf fast sechs Hektar untersucht werden. Die Ausgrabungen leitete der Neubrandenburger Archäologe Volker Schmidt. Es handelte sich um eine eingliedrige Niederungsburg, die einen fast quadratischen Innenraum von 70 mal 65 Meter besaß. Umgeben war die zweitorige Wallanlage von einem 9 bis 12 Meter breiten Graben. (Text: Wikipedia, „Burgwall Glienke“, CC BY-SA 4.0)
Steckbrief
- Anlagentyp
- Burgwall
- Land / Kanton
- Mecklenburg-Vorpommern
- Nutzungsphasen
- Zeitstellung laut Artikel: 9. Jahrhundert.
- Koordinaten
- 53.58361 N, 13.41917 E
Literatur
- Sebastian Messal: Ein slawischer Adelssitz des 9. und 10. Jahrhunderts bei Glienke, Lkr. Mecklenburg-Strelitz. In: Die Autobahn A20 – Norddeutschlands längste Ausgrabung: Archäologische Forschungen auf der Trasse zwischen Lübeck und Stettin. Schwerin 2005, S. 153–160.
Weblinks
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © GeoBasis-DE/M-V – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © GeoBasis-DE/M-V, CC BY 4.0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.