Burgwall Laschendorf
Frühmittelalter, Hochmittelalter
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Beschreibung
Der Burgwall von Laschendorf, einem Ortsteil der Stadt Malchow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, ist ein slawischer Burgwall. Er liegt nordwestlich des Ortes im Wald am Fleesensee. Die kleine Wallburg hat einen Durchmesser von 50 Meter und war in der Slawenzeit durch das nahe Wasser wie eine Art Insel geschützt. Einige Forscher nehmen an, dass diese Burganlage die historische Burg Malchow war, die 1147 und 1164 im Zuge der Wendenkreuzzüge schriftlich erwähnt wurde. Heinrich der Löwe belagerte erstmals 1147 den Burgort und konnte ihn einnehmen. Es ist auch die Rede davon, dass man einen heidnischen Tempel der Burgbewohner zerstören ließ. Er soll sich etwas außerhalb der Wehranlage befunden haben. Die Burg Malchow stand nun unter deutscher Hoheit. 1164 eroberte der aufständische Obodritenfürst Pribislaw einige ehemals slawische Festungen zurück, darunter auch Malchow. (Text: Wikipedia, „Burgwall Laschendorf“, CC BY-SA 4.0)
Steckbrief
- Anlagentyp
- Burgwall
- Land / Kanton
- Mecklenburg-Vorpommern
- Nutzungsphasen
- Zeitstellung laut Artikel: 10. bis 11. Jahrhundert.
- Koordinaten
- 53.48278 N, 12.44750 E
Literatur
- Erich Martin: Besuch historisch bedeutsamer Stätten in der Umgebung von Malchow, Burgwall Werleburg. In: Malchower Tageblatt. 1998, 4, S. 5.
- Hartmut Schmied: Werleburg oder Weiberberg. In: Die schwarzen Führer. Mecklenburg-Vorpommern 2001, S. 84–86.
Weblinks
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © GeoBasis-DE/M-V – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © GeoBasis-DE/M-V, CC BY 4.0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.