Burgwallinsel (Kastorfer See)

Frühmittelalter, Hochmittelalter

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Luftbild: © GeoBasis-DE/M-V

Beschreibung

Die Burgwallinsel im Kastorfer See befindet sich im Kastorfer See auf dem Gemeindegebiet von Knorrendorf östlich von Kastorf im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Wie archäologische Untersuchungen von Volker Schmidt Ende der 1980er Jahre zeigten, bestand hier in der jungslawischen Zeit eine befestigte Inselburg. Die Befestigung bestand aus einem umlaufenden Wall, der heute aber durch die frühere landwirtschaftliche Nutzung des Geländes größtenteils abgetragen ist. Unterwasseruntersuchungen erbrachten den Nachweis, dass man über zwei hölzerne Brücken zur Insel gelangte. Eine erstreckte sich vom Westufer des Sees zur Burgwallinsel und eine weitere von dort aus in Richtung der altslawischen Burganlage zum östlichen Seeufer. Wahrscheinlich führte ein damaliger Handelsweg durch dieses Gebiet, denn die Funde bei den Ausgrabungen waren sehr wertvoll. (Text: Wikipedia, „Burgwallinsel (Kastorfer See)“, CC BY-SA 4.0)

Steckbrief

Anlagentyp
Burgwall
Gemeinde / Gemarkung
Knorrendorf
Landkreis
Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Land / Kanton
Mecklenburg-Vorpommern
Nutzungsphasen
Zeitstellung laut Artikel: 10. bis 12. Jahrhundert.
Koordinaten
53.64944 N, 13.08694 E

Literatur

  1. Gerald Gräfe: Zentrum des Stammes der Tollenser gefunden?: Archäologen vermuten in den slawischen Burgen am Kastorfer See ein frühstädtisches Zentrum und Vorläufer der Stadt Stavenhagen. In: Mecklenburg-Magazin: Regionalbeilage der Schweriner Volkszeitung. Ausgabe 22, 1992, S. 6.

Weblinks

Quellen der Geodaten

  • Geländemodell: © GeoBasis-DE/M-V – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
  • Luftbild: © GeoBasis-DE/M-V, CC BY 4.0
  • Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.
  • Gemeinde und Kreis: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen (VG250, wo nicht aus der Literatur)