Ringwall Burscheider Mauer

Mittel-/Spätlatènezeit

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Luftbild: © GeoBasis-DE / LVermGeo RLP

Beschreibung

Spätlatènezeitlicher Ringwall in Murus-gallicus-Technik auf einer Bergzunge über dem Kailbach; 1967 untersucht.

Steckbrief

Anlagentyp
Ringwall
Gemeinde / Gemarkung
Landscheid
Landkreis
Landkreis Bernkastel-Wittlich
Land / Kanton
Rheinland-Pfalz
Topographische Lage
Bergsporn
Naturraum
Eifel, Bergzunge über dem Kailbachtal (Forst Überbüsch)
Vorwälle / Annexe / Vorburg
An der Nordseite Graben von geringer Tiefe und etwa 4 m Breite; Wall dort 8–9 m breit und 1,5 m hoch.
Koordinaten
49.99889 N, 6.72056 E

Literatur

  1. Reinhard Schindler: Die Burscheider Mauer bei Landscheid. In: Eifelführer 1977, S. 246–252.
  2. Karl-Heinz Koch, Reinhard Schindler: Vor- und frühgeschichtliche Burgwälle des Regierungsbezirks Trier und des Kreises Birkenfeld (Trierer Grabungen und Forschungen 13,2). Trier 1994.

Weblinks

Weitere Angaben (11)
Höhe über Umland/Tal
90 m
Anzahl Wall-/Mauerlinien
1
Konstruktion
Murus gallicus
Anzahl Gräben
1
Gesamtfläche mit Umwehrung
2,37 ha
Anzahl Tore
1
Zugänge – Anmerkung
Toreinfahrt im Westen ohne verschobene Wallführung; trapezförmige Torkammer, innen 3,5 m, außen 2,3 m breit.
Befunde im Innenraum
Keine sichtbaren Bebauungsspuren.
Datierungsgrundlage
Ausgrabung
Ausgrabungen
1967 Rheinisches Landesmuseum Trier (R. Schindler), zwei Monate, erstes DFG-finanziertes Objekt des Trierer Forschungsprogramms; Schnitt zeigte eine 1,20 m breite, 1 m hohe Sandsteinmauerschale mit Balkenlöchern.
Wichtige Funde
Wenige spätlatènezeitliche Scherben.

Quellen der Geodaten

  • Geländemodell: © GeoBasis-DE / LVermGeo RLP – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
  • Luftbild: © GeoBasis-DE / LVermGeo RLP, dl-de/by-2-0
  • Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.