Doberschauer Schanze
Frühmittelalter
Geländemodell wird geladen …
Beschreibung
Die Doberschauer Schanze (obersorbisch Dobrušanske hrodźišćo, auch Skalenburg Dobruš) ist ein ca. 300 m südlich von Doberschau in der Oberlausitz gelegener ovaler Ringwall über dem 30 m hohen Prallhang am rechten Ufer der Spree, wobei es sich nur um Reste der früheren Befestigung handelt. Neben der 4,5 km nordöstlich gelegenen Stammesfeste Budusin (Bautzen) ist die slawische Felsenburg Dobruš mit der wichtigste frühgeschichtliche Fundpunkt im Bautzener Raum. Der felsige Steilhang war früher direkt von der Spree umflossen und stellte damit einen hervorragenden Schutz von der Flussseite dar. Auf der anderen Feldseite schützte ein mächtiger Stein-/Erde-Rundwall sowie starke Palisaden die Anlage. Damit war Dobruš um das Jahr 1000 uneinnehmbar befestigt. Im Jahr 1006 erhielt das Stift zu Meißen von König Heinrich II. drei Burgen des Milzener Gaues. (Text: Wikipedia, „Doberschauer Schanze“, CC BY-SA 4.0)
Steckbrief
- Anlagentyp
- Ringwall
- Land / Kanton
- Sachsen
- Koordinaten
- 51.14699 N, 14.39396 E
Weblinks
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © GeoSN – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © GeoSN, dl-de/by-2-0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.