Abschnittswall · Rheinland-Pfalz

Abschnittswall Burgener Druidenstein

Burgen, Landkreis Mayen-Koblenz · 50.19056 N, 7.37778 E

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Profil A → B

Profil: unbekannt (kein Schnitt gezeichnet)

Luftbild: © GeoBasis-DE / LVermGeo RLP

Steckbrief

1 Identifikation

Weitere Namen
unbekannt
Gemeinde / Gemarkung
Burgen
Landkreis
Landkreis Mayen-Koblenz
Land / Kanton
Rheinland-Pfalz
Denkmal-/Fundstellennummer
unbekannt
Anlagentyp
Abschnittswall

2 Lage und Topographie

Topographische Lage
Bergsporn
Naturraum
Untermosel, Felssporn gegenüber Moselkern
Höchster Punkt
unbekannt
Höhe über Umland/Tal
unbekannt
Geologie
unbekannt
Wasser in der Anlage
unbekannt
Wasser – Anmerkung
unbekannt

3 Umwehrung

Anzahl Wall-/Mauerlinien
1
Konstruktion
unbekannt
Anzahl Gräben
1
Wallhöhe (max., heute)
15 m
Länge der Umwehrung
unbekannt
Vorwälle / Annexe / Vorburg
Abschnittswall mit Graben an der engsten Stelle zum Hunsrückplateau; die übrigen Seiten durch Steilhänge geschützt. Abstufungen an den Rändern lassen zusätzliche Palisaden vermuten.

4 Fläche und Grundriss

Innenfläche
unbekannt
Gesamtfläche mit Umwehrung
unbekannt
Grundriss
unbekannt
Ausdehnung
unbekannt

5 Zugänge

Anzahl Tore
unbekannt
Tortypen
unbekannt
Zugänge – Anmerkung
Heutiger Zugang über einen Pfad rechts des Walls; das Haupttor mit Torbau soll links des Walls gelegen haben.

6 Innenraum

Befunde im Innenraum
Mauerreste aus aufgeschichteten Schiefersteinen, vermutlich Wohn- und Speicherbauten; steinerne Fundamente eines vermuteten keltisch-römischen Heiligtums.
Podien / Terrassen
unbekannt

7 Datierung

Zeitstellung
Hallstattzeit, Frühlatènezeit, Mittel-/Spätlatènezeit, Römische Kaiserzeit
Datierungsgrundlage
unbekannt
Nutzungsphasen
Genutzt im 6.–1. Jh. v. Chr.; nach 50 v. Chr. bis auf das Heiligtum aufgegeben, dieses vermutlich bis um 275 n. Chr. aufgesucht.

8 Forschung

Ausgrabungen
unbekannt
Prospektion
unbekannt
Wichtige Funde
unbekannt
Verbleib der Funde
unbekannt

9 Zustand und Schutz

Erhaltungszustand
unbekannt
Bewuchs / Nutzung
unbekannt
Eingetragenes Kulturdenkmal
unbekannt
Besuch / Zugänglichkeit
unbekannt

10 Beschreibung

Kurzbeschreibung
Abschnittswall auf dem kegelförmigen Felssporn Druidenstein an der Untermosel. Ein bis zu 15 m hoher Erdwall hinter einem Graben riegelt den Sporn zum Hunsrückplateau ab; im Innern Hinweise auf Bebauung und ein keltisch-römisches Heiligtum.

11 Literatur und Nachweise

Literatur
  1. Uwe Anhäuser: Vom Druidenstein zum Hunnenring. 80 keltische Bergbefestigungen zwischen Rhein, Mosel, Saar und den Vogesen. Ingelheim 2018.
Weblinks

Quellen der Geodaten

  • Geländemodell: © GeoBasis-DE / LVermGeo RLP – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
  • Luftbild: © GeoBasis-DE / LVermGeo RLP, dl-de/by-2-0
  • Steckbrief: zusammengestellt aus der unter 11 genannten Literatur.