Gana

Frühmittelalter

Geländemodell wird geladen …

DGM über hillsha.de

 

Luftbild: © GeoSN

Beschreibung

Mit dem Namen Burg Gana wird die Hauptburg des slawischen Stammes der Daleminzier bezeichnet. Diese wurde erstmals um 960 in der Sachsengeschichte des sächsischen Mönchs Widukind von Corvey zu 929 erwähnt, dem Jahr, in dem sie von König Heinrich I. während seines Slawenfeldzugs zerstört wurde. Demnach soll die Burg bei ihrer Belagerung zunächst 20 Tage gehalten worden sein. „Die Beute aus der Burg überließ Heinrich I. den Kriegern, alle Erwachsenen wurden niedergemacht, die Knaben und Mädchen behielten ihr Leben für die Gefangenschaft.“ Die alten Burganlagen wurden über viele Jahre intensiv in der gesamten Region gesucht. (Text: Wikipedia, „Gana“, CC BY-SA 4.0)

Steckbrief

Anlagentyp
Wallanlage (unbestimmt)
Land / Kanton
Sachsen
Koordinaten
51.24306 N, 13.20333 E

Literatur

  1. Johannes Leipoldt: Tausend Jahre Geschichte Jahnas und seiner Umgebung. In: Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, Band XXI, Heft 1–3/1932, S. 9–35
  2. Judith Oexle, Michael Strobel: Auf den Spuren der „urbs, quae dicitur Gana“, der Hauptburg der Daleminzier. Erste archäologische Untersuchungen in der slawischen Befestigung von Hof/Stauchitz. In: Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege. Band 46, 2004, S. 253–263.
  3. Reiner Groß: Geschichte Sachsens. 4. Aufl., Leipzig 2007, S. 15
  4. Werner Ziegner: Der Kampf um die Sorbenfestung Gana und das Daleminzierland im Jahr 929. Hrsg.: Heimatverein Jahna e. V., Jahna 2009.
  5. Karl August Espe: Ueber die Feste Grona in der slavischen Zupanie Hlomazi. Leipzig 1834 (Digitalisat) online

Weblinks

Quellen der Geodaten

  • Geländemodell: © GeoSN – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
  • Luftbild: © GeoSN, dl-de/by-2-0
  • Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.