Oppidum Heidengraben
Mittel-/Spätlatènezeit
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Beschreibung
Keltisches Oppidum auf der Schwäbischen Alb, nach Wikipedia die größte keltische Siedlung Mitteleuropas. Der Ausschnitt zeigt nur einen Teil.
Steckbrief
- Anlagentyp
- Oppidum
- Gemeinde / Gemarkung
- Grabenstetten, Erkenbrechtsweiler, Hülben, Lenningen-Hochwang
- Landkreis
- Landkreis Reutlingen / Landkreis Esslingen
- Land / Kanton
- Baden-Württemberg
- Topographische Lage
- Plateau
- Naturraum
- Grabenstettener Halbinsel der Schwäbischen Alb nordöstlich von Bad Urach
- Vorwälle / Annexe / Vorburg
- Vier kurze Abschnittsbefestigungen riegeln die Halbinsel ab (Hülben, Burgwald, Verbindung zur Albhochfläche, Lauereck); der Albtrauf bildet die natürliche Befestigung.
- Nutzungsphasen
- Im 1. Jh. v. Chr. genutzt.
- Koordinaten
- 48.53333 N, 9.45000 E
Literatur
- Franz Fischer: Der Heidengraben bei Grabenstetten (Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern in Baden-Württemberg 2). 3. Aufl. Stuttgart 1982.
- Thomas Knopf: Der Heidengraben bei Grabenstetten. Archäologische Untersuchungen zur Besiedlungsgeschichte (Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie 141). Bonn 2006.
- Dorothee Ade u. a.: Der Heidengraben – Ein keltisches Oppidum auf der Schwäbischen Alb (Führer zu archäologischen Denkmälern in Baden-Württemberg 27). Stuttgart 2012.
Weblinks
Weitere Angaben (3)
- Gesamtfläche mit Umwehrung
- 1 660 ha
- Ausdehnung
- äußerer Befestigungsring umschließt etwa 16,6 km²; innerer Ring mit der Siedlung „Elsachstadt“
- Datierungsgrundlage
- Ausgrabung
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © LGL-BW – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © LGL-BW, dl-de/by-2-0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.