Herthaburg

Frühmittelalter, Hochmittelalter

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Luftbild: © GeoBasis-DE/M-V

Beschreibung

Die Herthaburg nahe der Stubbenkammer im Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen ist eine Wallburg aus der Zeit der slawischen Besiedlung Rügens vom 8. bis zum 12. Jahrhundert. Die Anlage wurde auf einem vorhandenen Höhenrücken am nordöstlichen Ufer des Herthasees in der Stubnitz errichtet. Die von dem Wall und dem Ufer des Sees eingeschlossene Fläche ist ca. 120 × 60 m groß und die Breite der gesamten Wallanlage beträgt über 180 m. Von außen ist der Wall im nordöstlichen Bereich maximal 17 m hoch, von innen aber nur 8 m. Die Oberkante des Walls liegt 136 m ü. NN. Die offene Südseite der Anlage grenzt an den Herthasee, über den wahrscheinlich zu damaliger Zeit auch der Zugang zur Burg über eine Brücke erfolgte; der heutige Zugang zum Burginneren ist erst später entstanden. (Text: Wikipedia, „Herthaburg“, CC BY-SA 4.0)

Steckbrief

Anlagentyp
Burgwall
Land / Kanton
Mecklenburg-Vorpommern
Koordinaten
54.57028 N, 13.64889 E

Literatur

  1. Alfred Haas: Stubbenkammer, Herthasee und Herthaburg in Geschichte und Sage. Stettin 1928.
  2. Ingrid Schmidt: Hünengrab und Opferstein – Bodendenkmale auf der Insel Rügen. Hinstorff Verlag, Rostock 2001, ISBN 3-356-00917-6.

Weblinks

Quellen der Geodaten

  • Geländemodell: © GeoBasis-DE/M-V – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
  • Luftbild: © GeoBasis-DE/M-V, CC BY 4.0
  • Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.