Hoher Wall

Frühmittelalter

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Luftbild: © GeoBasis-DE/M-V

Beschreibung

Der slawische Burgwall Hoher Wall befindet sich auf dem Gemeindegebiet Warrenzin südwestlich des Ortes Wolkow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Das Bodendenkmal liegt am nördlichen bewaldeten Hochufer der Peene und war eine eingliedrige Niederungsburg. Funde von Sukower und Feldberger Keramik datieren diese Burganlage in die ältere Slawenzeit des 7. bis 9. Jahrhunderts. Die Burg besteht aus einem bogenförmigen Abschnittswall mit davor liegendem Graben. Zwei deutliche Senken im Wall zeigen die ehemaligen Eingangstore an. Möglicherweise gab es ein drittes zur Peene hin. In der näheren Umgebung gibt es den Flurnamen Dörpstaede (Dorfstelle), der eine Vorburgsiedlung vermuten lässt. Die Burg lag im Stammesgebiet der Zirzipanen, die in jener Zeit einer der Hauptstämme der Wilzen waren. (Text: Wikipedia, „Hoher Wall“, CC BY-SA 4.0)

Steckbrief

Anlagentyp
Burgwall
Land / Kanton
Mecklenburg-Vorpommern
Nutzungsphasen
Zeitstellung laut Artikel: 7. bis 8. Jahrhundert.
Koordinaten
53.88056 N, 12.95889 E

Literatur

  1. Joachim Felgenhauer: Flurnamen aus dem Landkreis Demmin. In: Archäologische Berichte aus Mecklenburg-Vorpommern. Band 7, 2000.

Weblinks

Quellen der Geodaten

  • Geländemodell: © GeoBasis-DE/M-V – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
  • Luftbild: © GeoBasis-DE/M-V, CC BY 4.0
  • Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.