Houbirg
Mittel-/Spätlatènezeit
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Beschreibung
Die Houbirg ist ein Berg bei Happurg in Mittelfranken mit einem abgegangenen keltischen Oppidum gleichen Namens. Erhalten sind Reste der teilweise noch zehn Meter hohen Mauern der Wallanlage, die in ihrer Länge von 4,5 Kilometern ein Gebiet von fast einem Quadratkilometer umschließt. Die Wallanlage kann unterteilt werden in einen tiefen Graben („Hunnenschlucht“) mit Quelle, Vorwinkel, Quelle, Felsen mit Flügelwall, Felsenbastion, Waldabteilung, „Hüll“ (Wasserloch), Steinbrüche und vier Tore. Daneben zeugen ein prähistorischer Fundplatz, ein Burgstall und der Doggerstollen, ein im Rahmen der U-Verlagerung errichteter Stollenkomplex, von der Geschichte der Erhebung. (Text: Wikipedia, „Houbirg“, CC BY-SA 4.0)
Steckbrief
- Anlagentyp
- Oppidum
- Land / Kanton
- Bayern
- Koordinaten
- 49.48826 N, 11.49154 E
Literatur
- Bernd Mühldorfer: Die Houbirg. – ein fast vergessenes Bodendenkmal im Nürnberger Land. in: Alt-Thüringen, Bd. 47, 2020/21, S. 71–79. https://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00324780/05_AT%2047_Muehldorfer_Houbirg.pdf (online)
- Tobias Springer: Happurg: Die Houbirg. In: Alfried Wieczorek (Hrsg.): Ausflüge zu Archäologie, Geschichte und Kultur in Deutschland, Band 52: Nürnberg und Nürnberger Land – Ausflugsziele zwischen Pegnitz und Fränkischer Alb. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2368-2, S. 153–156.
Weblinks
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © Bayerische Vermessungsverwaltung – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © Bayerische Vermessungsverwaltung, CC BY 4.0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.