Hünenburg bei Brenken

Spätmittelalter/Neuzeit

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Luftbild: © Geobasis NRW

Beschreibung

Mehrteiliger, annähernd rechteckiger Ringwall auf dem Hahnenberg zwischen Büren und Brenken.

Steckbrief

Anlagentyp
Ringwall
Weitere Namen
Hünenburg auf dem Hahnenberg
Gemeinde / Gemarkung
Büren-Brenken
Landkreis
Kreis Paderborn
Land / Kanton
Nordrhein-Westfalen
Topographische Lage
Hangkante
Naturraum
Hahnenberg über der Alme
Vorwälle / Annexe / Vorburg
Am Steilhang zur Alme schwächer befestigt, an den drei anderen Seiten mächtige Wälle und Gräben; in beiden Teilflächen je ein kleineres, durch Wall bzw. Mauer und in den Fels gearbeitete Gräben abgegrenztes Areal.
Nutzungsphasen
Scherben und Schriftquellen belegen die Burg im 14. Jh.; ob für die ganze Anlage, ist offen. Der Name „castrum Huneborgh“ spricht für ältere Bausubstanz.
Koordinaten
51.57223 N, 8.56843 E

Literatur

  1. Philipp R. Hömberg 1971, 237 ff.; Hömberg 1980, Nr. 18; Doms 1989, Nr. 3 (nach Capelle 2010).
  2. Franz Biermann, Johann Heinrich Schmedding: Atlas vor- und frühgeschichtlicher Befestigungen in Westfalen I. Münster 1920.
  3. Torsten Capelle: Wallburgen in Westfalen-Lippe (Frühe Burgen in Westfalen, Sonderband 1). Münster 2010, Liste 1, VII. PDF

Weblinks

Weitere Angaben (6)
Gesamtfläche mit Umwehrung
4,55 ha
Grundriss
polygonal
Ausdehnung
etwa 350 m × 150 m, durch einen Trenngraben in 2,85 ha und 1,7 ha geteilt
Tortypen
Tor mit Torkammer / Torhaus
Zugänge – Anmerkung
Mindestens ein Tor mit Kammern aus Kalkstein in jede Teilfläche.
Datierungsgrundlage
Lesefunde, Schriftquellen

Quellen der Geodaten

  • Geländemodell: © Geobasis NRW – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
  • Luftbild: © Geobasis NRW, dl-de/zero-2-0
  • Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.