Oppidum Burgstall bei Finsterlohr
Mittel-/Spätlatènezeit
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Beschreibung
Keltisches Oppidum von 123,5 ha über dem Taubertal; im Innern liegt der Weiler Burgstall.
Steckbrief
- Anlagentyp
- Oppidum
- Gemeinde / Gemarkung
- Creglingen-Finsterlohr
- Landkreis
- Main-Tauber-Kreis
- Land / Kanton
- Baden-Württemberg
- Topographische Lage
- Plateau
- Naturraum
- Hochfläche über dem Taubertal
- Vorwälle / Annexe / Vorburg
- Hauptwall um die ganze Anlage, an der Westseite ein zusätzlicher Vorwall; Befestigung aus Erde, Holz und Stein.
- Koordinaten
- 49.43536 N, 10.11611 E
Literatur
- Kurt Bittel: Grabungen am Burgstall von Finsterlohr. In: Germania 14, 1930, S. 30–38. online
- Kurt Bittel: Das keltische Oppidum bei Finsterlohr. In: Württembergisch Franken 24/25, 1950, S. 69–86.
- Sophie Stelzle-Hüglin u. a. (Bearb.): Archäologische Denkmäler in Baden-Württemberg. Stuttgart 2002, S. 76 (Nr. 102).
Weblinks
Weitere Angaben (8)
- Anzahl Wall-/Mauerlinien
- 2
- Konstruktion
- Pfostenschlitzmauer
- Gesamtfläche mit Umwehrung
- 123,5 ha
- Tortypen
- Zangentor
- Zugänge – Anmerkung
- Zangentor beim „Alten Tor“ (Lehrpfad-Station).
- Datierungsgrundlage
- Ausgrabung
- Ausgrabungen
- 1930 K. Bittel; seit 2007 neue Untersuchungen.
- Besuch / Zugänglichkeit
- Archäologischer Lehrpfad (2,5 km, sechs Stationen) mit rekonstruierter Pfostenschlitzmauer.
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © LGL-BW – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © LGL-BW, dl-de/by-2-0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.