Ravensburg (Neubrandenburg)

Frühmittelalter

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Luftbild: © GeoBasis-DE/M-V

Beschreibung

Die Ravensburg im Burgholz, nahe dem Neubrandenburger Stadtteil Monckeshof, ist ein großer dreigliedriger, slawischer Burgwall aus dem 7. bis 9. Jahrhundert. Sie trägt fälschlicherweise den Namen „Ravensburg“. Lange vermutete man in dieser Anlage den früheren Sitz des Erbauers von Neubrandenburg, den die Stadtgeschichtsschreibung traditionell als Herbord von Raven anspricht. Daher benannte man die Burg nach diesem Ritter. Dass diese Annahme jedoch falsch ist, belegen einige archäologische Untersuchungen, die in dem Gebiet vorgenommen wurden. Schriftliche Überlieferungen zu der Anlage gibt es nicht, aber es ist anzunehmen, dass hier ein Teilstamm der Wilzen ihren Hauptort hatte, zu dem 30 nachgewiesene Dorfstellen in der Umgebung gehörten. (Text: Wikipedia, „Ravensburg (Neubrandenburg)“, CC BY-SA 4.0)

Steckbrief

Anlagentyp
Burgwall
Land / Kanton
Mecklenburg-Vorpommern
Nutzungsphasen
Zeitstellung laut Artikel: um 600 bis 700.
Koordinaten
53.57349 N, 13.31382 E

Literatur

  1. Volker Schmidt: Die Ravensburg bei Neubrandenburg, ein altslawischer Burgwall. In: Neubrandenburger Mosaik. 1981, , S. 4–7.
  2. Jan Mende: Neue Erkenntnisse zur slawischen Besiedlung in der Ravensburg bei Neubrandenburg. In: Mitteilungen des Bezirksfachausschusses für Ur- und Frühgeschichte Neubrandenburg. Bd. 27, 1980, , S. 27–31.
  3. Willy Bastian: Die Ravensburg bei Neubrandenburg. In: Ausgrabungen und Funde. Bd. 1, Nr. 3, 1956, , S. 133–136.

Weblinks

Quellen der Geodaten

  • Geländemodell: © GeoBasis-DE/M-V – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
  • Luftbild: © GeoBasis-DE/M-V, CC BY 4.0
  • Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.