Reitlingsbefestigungen
Frühlatènezeit
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Beschreibung
Die Reitlingsbefestigungen sind mehrere Ringwälle und Wallanlagen auf den Bergkuppen sowie in der Niederung des Reitlingstals im etwa 20 km südöstlich von Braunschweig liegenden niedersächsischen Höhenzug Elm. Es handelt sich um die Reste von Verteidigungsanlagen aus verschiedenen Entstehungsphasen. Sie setzten als frühgeschichtliche Anlagen etwa im 5. Jahrhundert v. Chr. ein und endeten mit jahrhundertelangen Phasen der Nichtnutzung im Mittelalter um 1300. Zweck der Fliehburgen war Schutz für die Bevölkerung in Kriegszeiten. Darüber hinaus gab es im Talgrund eine mittelalterliche Wasserburg, die nicht mehr existiert. (Text: Wikipedia, „Reitlingsbefestigungen“, CC BY-SA 4.0)
Steckbrief
- Anlagentyp
- Wallanlage (unbestimmt)
- Land / Kanton
- Niedersachsen
- Koordinaten
- 52.21167 N, 10.74611 E
Literatur
- Richard Andree: Braunschweiger Volkskunde, Braunschweig, 1901
- Paul Jonas Meier und Karl Steinacker: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Wolfenbüttel, Wolfenbüttel, 1906
- Alfred Tode: Ausgrabungen auf den Reitlingsburgen. Schöppenstedt, S. 12-28
- Heinz Röhr: Der Elm Braunschweig und Schöppenstedt, 1962
- Hans Adolf Schultz: Burgen und Schlösser des Braunschweiger Landes, Braunschweig, 1980, Die Reitlingsburgen „Wurtgarten“ „Krimmelburg“ „Brunkelburg“ „das Vorwerk“, S. 54–56.
- Lutz Grunwald: Schutz und Trutz in eindrucksvoller Manier – die Befestigungsanlagen im Reitlingstal, in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte, 2003
Weblinks
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © LGLN – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © LGLN, CC BY 4.0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.