Ringwall Hainkeller

Mittel-/Spätlatènezeit

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Luftbild: © HVBG

Beschreibung

Doppeltes Ringwallsystem: ca. 790 m langer, ovaler, West-Ost ausgerichteter Außenwall mit einer Fläche von knapp 4,5 ha, in dem sich mit einer Fläche von 2,4 ha ein 600 m langer, gleichfalls ovaler Ringwall auf etwa 390 m NN auf dem Hainkeller , einem nordöstlichen Sporn der Raue Heil befindet. Ein einfacher Tordurchlass im Norden mit Tangentialtor im äußeren Wall; schlechter Erhaltungszustand. Keine Quellen in der Anlage nachweisbar, die Riesenklotzeborn-Quelle im Osten ca. 200 m entfernt, die Hainborn-Quelle im Nordwesten etwa 600 m vom Wall entfernt. Kein vorgelagerter Graben feststellbar. Funde fehlen. Walldurchbrüche im Südosten, Westen und Nordwesten wohl neuzeitlich. (Text: Wikipedia, „Liste vor- und frühgeschichtlicher Wallanlagen in Hessen“, CC BY-SA 4.0)

Steckbrief

Anlagentyp
Ringwall
Gemeinde / Gemarkung
Linsengericht-Großenhausen, Berg Raue Heil (nordwestlich von Lützel)
Landkreis
Main-Kinzig-Kreis
Land / Kanton
Hessen
Nutzungsphasen
Zeitstellung laut Liste: 4./3. Jh. v. Chr..
Koordinaten
50.16292 N, 9.24332 E

Literatur

  1. Fritz-Rudolf Herrmann: Der Hainkeller bei Lützel: Führungsblatt zu dem vorgeschichtlichen Ringwall bei Linsengericht-Grossenhausen, Main-Kinzig-Kreis (= Archäologische Denkmäler in Hessen / Heft 106), Wiesbaden 1993, ISBN 978-3-89822-106-1. 8 Seiten
  2. Albrecht Jockenhövel, Fritz-Rudolf Herrmann: Die Vorgeschichte Hessens. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1990, ISBN 3-8062-0458-6. S. 433

Weblinks

Quellen der Geodaten

  • Geländemodell: © HVBG – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
  • Luftbild: © HVBG, dl-de/zero-2-0
  • Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.