Ringwall Rittershausen (genannt „Burg“)

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Luftbild: © HVBG

Beschreibung

Graben- und Wallreste einer ca. 5,4 ha großen ovalen Wallanlage (SW-NO Ausdehnung: 335 m, NW-SO: 200 m) um den Burgberg ( Hoher Lay , 516 m), Funde von Eisenwaffen- und Geräten aber auch von Keramik und Schmuckstücken, Ende ca. im 3. Jahrhundert v. Chr., auf dem SO-Hang innerhalb und vor der Anlage mehrere Dutzend vermutlich landwirtschaftlich genutzte Terrassen, Pingen im Reliefbild deuten auf Bergbaulöcher hin. Zwei Abschnittswälle zum nordwestlichen Sporn könnten auch Teil weiterer stark verschliffener kompletter Ringwälle sein, wie es sich aus den Reliefdaten entnehmen lässt. (Text: Wikipedia, „Liste vor- und frühgeschichtlicher Wallanlagen in Hessen“, CC BY-SA 4.0)

Steckbrief

Anlagentyp
Ringwall
Gemeinde / Gemarkung
Dietzhölztal-Rittershausen, Hohe Lay
Landkreis
Lahn-Dill-Kreis
Land / Kanton
Hessen
Nutzungsphasen
Zeitstellung laut Liste: Ca. 450 v. Chr..
Koordinaten
50.85079 N, 8.27850 E

Literatur

  1. Baudenkmale in Hessen. Lahn-Dill-Kreis I, S. 48–51.
  2. Eckehart Schubert: Die Burg bei Rittershausen: Führungsblatt zu dem keltischen Ringwall bei Dietzhölztal-Rittershausen, Lahn-Dill-Kreis Archäologische Denkmäler in Hessen 67 (1987), ISBN 3-89822-067-2, S. 11.
  3. Frank Verse: Die „Burg“ bei Dietzhölztal-Rittershausen. In: Bernhard Pinsker (Hrsg.): Eisenland – zu den Wurzeln der Nassauischen Eisenindustrie. Wiesbaden 1995, S. 99–122.

Weblinks

Quellen der Geodaten

  • Geländemodell: © HVBG – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
  • Luftbild: © HVBG, dl-de/zero-2-0
  • Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.