Ringwallanlage Höhburg
Bronzezeit
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Beschreibung
Gut erhaltene und noch sichtbare, über einen Hektar große Ringwallanlage, die als Keimzelle keltischer Besiedlung den Raum des heutigen Waldgebietes zw. Merenberg und Löhnberg umfasst. Später folgten auch die Wallanlagen „Hinterster Kopf“ bei Löhnberg und der dazwischenliegende „Roter Kopf“ in der Hallstattzeit und der Latènezeit nach. Ringwall Höhburg : Umlaufender Wall im Nordnordwesten an Felsgruppen auslaufend. Toranlage im Südwesten. Südlich vorgesetzter Abschnittswall, dem östlich noch ein rechtwinkliger kleiner Wall vorgesetzt ist. Am Abschnittswall nach Süden ein längerer Wall entlang der Höhenrückenline nach Süden. Links und rechts dieses Walles liegen mehrere Plateaus mit Wällen (Ackerbau- und Siedlungsflächen, sogenannte Podien), die noch heute im Gelände sichtbar sind, und ca. 7,5 ha umfassen. Das die drei Wallanlagen umfassende Gebiet wird als Oppidum für ca. 10.000 Menschen angesehen. Die bekannten Siedlungsflächen um die 3 Bergköpfe mit Wallanlagen und um den Vordersteinkopf nehmen eine Fläche von etwa 180 ha ein. (Text: Wikipedia, „Liste vor- und frühgeschichtlicher Wallanlagen in Hessen“, CC BY-SA 4.0)
Steckbrief
- Anlagentyp
- Ringwall
- Gemeinde / Gemarkung
- Merenberg, Höhberg
- Landkreis
- Landkreis Limburg-Weilburg
- Land / Kanton
- Hessen
- Nutzungsphasen
- Zeitstellung laut Liste: Späte Bronzezeit.
- Koordinaten
- 50.50966 N, 8.20795 E
Literatur
- Werner Richter, Karsten Klenke: Die Keltensiedlung. Die Höhburg – Siedlung. Ein „vergessenes“ Kelten – Oppidum (Weilburg 2016) auf www.bb-oberlahn.de; abgerufen am 14. März 2022 online
- Magnus Backes, Hans Feldtkeller: Kunstwanderungen in Hessen, Verlag C. Belser, 1962, S. 188
Weblinks
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © HVBG – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © HVBG, dl-de/zero-2-0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.