Staffelberg
Neolithikum, Mittel-/Spätlatènezeit, Völkerwanderungszeit
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Beschreibung
Der Staffelberg ist ein 539 m ü. NHN hoher, der Fränkischen Alb vorgelagerter Zeugenberg im sogenannten Gottesgarten am Obermain. Er ist der Hausberg von Bad Staffelstein im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels. Der Name der Erhebung leitet sich von den ausgeprägten Geländestufen („Staffeln“) ab, die einen aufschlussreichen Einblick in die Erdgeschichte der Jurazeit geben. Von der Jungsteinzeit (um 5000 v. Chr.) bis zur Völkerwanderungszeit (ca. 300 bis 500 n. Chr.) war der Berg mehrfach besiedelt. Während der Latènezeit lag auf dem Hochplateau das keltische Oppidum auf dem Staffelberg, dessen antiker Name möglicherweise Menosgada lautete. Heute befinden sich dort die Staffelbergklause mit Biergarten und die 1653 errichtete Adelgundiskapelle. In der Folklore der Region gilt der Staffelberg neben dem Kreuzberg und dem Walberla als einer der drei Heiligen Berge der Franken. (Text: Wikipedia, „Staffelberg“, CC BY-SA 4.0)
Steckbrief
- Anlagentyp
- Wallanlage (unbestimmt)
- Land / Kanton
- Bayern
- Koordinaten
- 50.09222 N, 11.02472 E
Literatur
- Björn-Uwe Abels: Archäologischer Führer Oberfranken (= Führer zu archäologischen Denkmälern in Bayern. Franken, Band 2). Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-0373-3, S. 171–176.
- Stadt Bad Staffelstein (Hrsg.): Entdeckungen rund um den Staffelberg (= Bad Staffelsteiner Schriften. Band 23). Stadt Bad Staffelstein, Staffelstein 2015, S. 48–61.
- Günter Dippold: Der Staffelberg. 2. Bände, Lichtenfels 1992/1994.
- Markus Schußmann: Menosgada. Die keltische Stadt auf dem Staffelberg. Friedrich Pustet, Regensburg 2022, ISBN 978-3-7917-3315-9.
- Georg Stark: Kleiner Staffelberg. Führer durch die Erd- und Landschafts-, sowie Besiedlungsgeschichte des Berges. Lichtenfels 1963.
Weblinks
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © Bayerische Vermessungsverwaltung – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © Bayerische Vermessungsverwaltung, CC BY 4.0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.