Wallanlage Habelberg
Mittel-/Spätlatènezeit
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Beschreibung
Reste eines von Südwesten nach Norden leicht gekrümmt verlaufenden Walles zwischen der Basaltfelswand des Habelsteins und einer Felsengruppe im Norden des eigentlichem Habelbergs (718 m), der den Habelberg an seiner flachesten Seite nach Nordwesten schützte, keine umlaufenden Reste mehr erkennbar. Länge: knapp 400 m (Reliefdaten)/300 m (Literatur). Sollte er den Habelberg als Ringwall abgeriegelt haben (im Norden, Osten und tw. im Süden sind längere Felsformationen wie ein natürlicher Schutzwall) wären über 25 ha eingeschlossen gewesen. 1906 wurden von W. Lange prähistorische Scherben gefunden. Nach 1945 wurde auf dem Habelberg ein spätlatenezeitliches Schwert („Schwert vom Habelberg“) mit verzierter Scheide gefunden und kam ins Vonderau-Museum Fulda, weitere Funde nicht bekannt. (Text: Wikipedia, „Liste vor- und frühgeschichtlicher Wallanlagen in Hessen“, CC BY-SA 4.0)
Steckbrief
- Anlagentyp
- Abschnittswall
- Gemeinde / Gemarkung
- Tann-Habel, Habelberg
- Landkreis
- Landkreis Fulda
- Land / Kanton
- Hessen
- Nutzungsphasen
- Zeitstellung laut Liste: Spätlatènezeit.
- Koordinaten
- 50.64045 N, 9.98817 E
Literatur
- Albrecht Jockenhövel, Fritz-Rudolf Herrmann: Die Vorgeschichte Hessens. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1990, ISBN 3-8062-0458-6. S. 485
- Rolf Gensen: Die eisenzeitlichen Befestigungen in Hessen. In: Albrecht Jockenhövel (Hrsg.): Ältereisenzeitliches Befestigungswesen zwischen Maas/Mosel und Elbe. Internationales Kolloquium Münster 1997. Veröffentlichungen der Altertumskommission für Westfalen XI., Münster 1999, S. 81–98
Weblinks
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © HVBG – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © HVBG, dl-de/zero-2-0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.