Wallanlage Hunrodsberg (Wallanlage Hühneroths Berg)
Vorrömische Eisenzeit
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Beschreibung
Wallreste einer verschliffenen, möglicherweise einst geschlossenen Wallanlage auf dem 436 m hohen Hunrodsberg über dem Druseltal am südlichen Ende des Bergparks Wilhelmshöhe, 500 m südlich der Löwenburg. Die Reste der Wallanlage grenzen ca. 4,3 ha Fläche ein; nur noch 2/5 Wall (Länge 350 m) der Anlage mit abgerundeten Ecken nach Osten noch vorhanden, nordwestlich bis an die südöstliche Ecke des Bergsees Asch heranreichend, nach Süden Felsenkante ins Druseltal ohne sichtbare Wallreste, westlich nicht mehr sicher verfolgbar, über eisenzeitliche Scherbenfunde der Hallstatt- und Latènezeit südöstlich außerhalb auf dem Möllers Ruh genannten Bergrücken datiert. Weitere Funde: ein Steinbeil, ein Quarzitartefakt und zwei Spinnwirtel. Toranlage im Osten durch neuzeitlichen Weg heute noch nachvollziehbar. (Text: Wikipedia, „Liste vor- und frühgeschichtlicher Wallanlagen in Hessen“, CC BY-SA 4.0)
Steckbrief
- Anlagentyp
- Wallanlage (unbestimmt)
- Gemeinde / Gemarkung
- Kassel-Bad Wilhelmshöhe, Hunrodsberg
- Landkreis
- kreisfreie Stadt Kassel
- Land / Kanton
- Hessen
- Nutzungsphasen
- Zeitstellung laut Liste: Eisenzeit.
- Koordinaten
- 51.30581 N, 9.40683 E
Literatur
- Rudolf Haarberg: Beobachtungen an vor- und frühgeschichtlichen Höhensiedlungen Niederhessens. In: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde. Band 74, Kassel 1963, S. 18
- Rolf Gensen: Die eisenzeitlichen Befestigungen in Hessen. In: Albrecht Jockenhövel (Hrsg.): Ältereisenzeitliches Befestigungswesen zwischen Maas/Mosel und Elbe. Internationales Kolloquium Münster 1997. Veröffentlichungen der Altertumskommission für Westfalen XI., Münster 1999, S. 81–98
Weblinks
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © HVBG – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © HVBG, dl-de/zero-2-0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.