Wallanlage Schiebberg

Mittel-/Spätlatènezeit

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Luftbild: © HVBG

Beschreibung

Fast tropfenförmige ca. 5,5 ha große Ringwallanlage (Süd-West-Ausdehnung: 265 m, Nord-Süd-Ausdehnung: ca. 285 m) um den Schiebberg (376 m), nur der südliche Halbteil noch (bis 1 m hoch) sichtbar. Im Westen und Osten als Terrassenkante Richtung Norden auslaufend. 1906 von W. Lange topografisch erfasst. 1930 durch J. Vonderau 3 Wallschnitte: Außen 1,5 m Buntsandsteinmauer, die mit Erdschüttung von innen stabilisiert wurde, Keramikfunde von Vonderau in die Spätlatènezeit datiert. Südlich vor der Anlage mehrere Terrassen und mindestens 2 Grabhügel; nach Südosten Richtung Trätzhof mehrere Gruppen von Hügelgräbern mit bronze- und eisenzeitlichen Funden; Zusammenhänge zw. Wallanlage und Grabhügeln werden nicht gezogen. (Text: Wikipedia, „Liste vor- und frühgeschichtlicher Wallanlagen in Hessen“, CC BY-SA 4.0)

Steckbrief

Anlagentyp
Ringwall
Gemeinde / Gemarkung
Fulda-Maberzell, nordwestlich Trätzhof, Schieb-Berg
Landkreis
Landkreis Fulda
Land / Kanton
Hessen
Nutzungsphasen
Zeitstellung laut Liste: Spätlatènezeit.
Koordinaten
50.59766 N, 9.61746 E

Literatur

  1. Rolf Gensen: Die eisenzeitlichen Befestigungen in Hessen. In: Albrecht Jockenhövel (Hrsg.): Ältereisenzeitliches Befestigungswesen zwischen Maas/Mosel und Elbe. Internationales Kolloquium Münster 1997. Veröffentlichungen der Altertumskommission für Westfalen XI., Münster 1999, S. 81–98
  2. Albrecht Jockenhövel, Fritz-Rudolf Herrmann: Die Vorgeschichte Hessens. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1990, ISBN 3-8062-0458-6. S. 378 f

Weblinks

Quellen der Geodaten

  • Geländemodell: © HVBG – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
  • Luftbild: © HVBG, dl-de/zero-2-0
  • Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.