Hildburg Elkenroth
Frühmittelalter
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Beschreibung
Abschnittswall auf einer Bergzunge über dem Südufer des Elbbachs. Erhalten sind nur noch Reste des Walls und Burggrabens. Aufbau und Lage sprechen eigentlich für ein vorgeschichtliches Alter. Bekannt ist an dieser Stelle aber die Hildburg aus dem Frühmittelalter, erbaut vom Ritter von Gevertzhagen-Lützenrode (Gebhardshain), aber nach kurzer Zeit bereits zerstört. Der heutige Flurname "Schindanger" deutet darauf hin das der Platz später als Abfallhalde für den örtlichen Schinder (Abdecker) diente, und dort vermutlich für das entsorgen von Tierkadavern genutzt wurde. Dafür wurden oft Orte verwendet, die klar vom umliegenden Gebiet getrennt waren, wofür sich eine alte Wallanlage besonders gut eignet. Graben auf diesem Gelände ist aus diesem Grund aber sehr gefährlich, da sich auch jahrzente bis hunderte noch Milzbranderreger im Boden alter Abdeckerplätze finden lassen.
Steckbrief
- Anlagentyp
- Abschnittswall
- Weitere Namen
- Wallburg Elkenroth
- Gemeinde / Gemarkung
- Elkenroth
- Landkreis
- Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
- Land / Kanton
- Rheinland-Pfalz
- Topographische Lage
- Bergsporn
- Nutzungsphasen
- Frühmittelalter
- Koordinaten
- 50.73581 N, 7.86403 E
Literatur
- Wegner, Hans-Helmut (Bearb.): Der Westerwald. Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland 26, Stuttgart 1993
Weblinks
Weitere Angaben (6)
- Anzahl Tore
- 1
- Datierungsgrundlage
- Schriftquellen
- Wichtige Funde
- keine Funde
- Erhaltungszustand
- weitgehend zerstört
- Bewuchs / Nutzung
- Wald
- Eingetragenes Kulturdenkmal
- nein
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © GeoBasis-DE / LVermGeo RLP – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © GeoBasis-DE / LVermGeo RLP, dl-de/by-2-0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.
- Gemeinde und Kreis: © BKG (2026) dl-de/by-2-0, Datenquellen (VG250, wo nicht aus der Literatur)