Wallburg Hirschstein
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Beschreibung
Die Wallburg Hirschstein ist eine abgegangene slawenzeitliche Befestigung auf dem linken Hochufer der Elbe im Gebiet der Gemeinde Hirschstein im Landkreis Meißen. Sie liegt im Wald nördlich des Ortsteils Neuhirschstein an der Gemarkungsgrenze zu Althirschstein und wird in der amtlichen Bodendenkmalaufstellung als Wallanlage der Zeitstellung Slawenzeit geführt; die Anlage wird dort als Ringwall in Form einer Kantenbefestigung beschrieben. Sie steht seit dem 7. Mai 1934 unter Bodendenkmalschutz; der Schutz wurde am 12. November 1957 erneuert. Die Wallburg ist der älteste von drei befestigten Plätzen, die sich auf dem Elbhochufer zwischen Althirschstein und Neuhirschstein nachweisen lassen. Südsüdöstlich von ihr liegt die mittelalterliche Felsenburg Althirschstein, weiter südlich im Gutsbereich von Neuhirschstein die vom heutigen Schloss Hirschstein überbaute Spornburg. (Text: Wikipedia, „Wallburg Hirschstein“, CC BY-SA 4.0)
Steckbrief
- Anlagentyp
- Burgwall
- Land / Kanton
- Sachsen
- Koordinaten
- 51.26083 N, 13.39917 E
Literatur
- Gerhard Billig: Burgen in der gegliederten Kulturlandschaft Sachsens. Betrachtungen zu Erscheinung und räumlicher Verbreitung hoch- und spätmittelalterlicher Wehranlagen im Vergleich zu den frühmittelalterlichen und zur Entwicklung der historischen Regionalität in Sachsen. Aus dem wissenschaftlichen Nachlass herausgegeben und mit einem Kommentar versehen von Susanne Baudisch und Reinhardt Butz. Dresden 2020, doi:10.25366/2020.10 (Volltext, CC BY 4.0). online
- Gerhard Billig: Die Burgwardorganisation im obersächsisch-meißnischen Raum. Archäologisch-archivalisch vergleichende Untersuchungen. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1989.
- Harald Quietzsch, Heinz Jacob: Die geschützten Bodendenkmale im Bezirk Dresden (= Kleine Schriften des Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden. Band 2). Landesmuseum für Vorgeschichte, Dresden 1982, S. 69–71.
- Reinhard Spehr: Die Burgen „Alt- und Neuhirschstein“ an der Elbe. In: Ingolf Gräßler (Hrsg.): Burgenforschung aus Sachsen. Band 25 (2012). Beier & Beran, Langenweißbach 2012, ISBN 978-3-941171-89-3.
- Joachim Herrmann, Peter Donat (Hrsg.): Corpus archäologischer Quellen zur Frühgeschichte auf dem Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik (7. bis 12. Jahrhundert). Akademie-Verlag, Berlin 1973–1985.
- Elbtal und Lößhügelland bei Meißen. Ergebnisse der heimatkundlichen Bestandsaufnahme in den Gebieten von Hirschstein und Meißen (= Werte unserer Heimat. Band 32). Akademie-Verlag, Berlin 1979.
Weblinks
Quellen der Geodaten
- Geländemodell: © GeoSN – geladen und berechnet im Browser über hillsha.de
- Luftbild: © GeoSN, dl-de/by-2-0
- Steckbrief: zusammengestellt aus der genannten Literatur; nicht aufgeführte Angaben sind unbekannt.